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Webdesign

Standardkonformes und barrierefreies Internet

Machen Sie nicht nur Ihre Projekte barrierefrei. Setzen Sie Ihren beruflichen Anspruch an Barrierefreiheit und Standardkonformität auch für Ihre Website als Ihre elektronische Referenzmappe um.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

um Missverständnissen vorzubeugen...

... ja: wir engagieren uns für die Umsetzung barrierefreien Webdesigns im Bauwesen, und nein: wir haben unser Kerngeschäft als Ingenieurbüro selbstverständlich nicht aufgegeben.

Bildschirmschnappschuss der Startseite mit einer Baustellenabsperrung, oben rechts das Logo der Barrierefreies-Internet-Initiative im BauwesenWorum geht es also?

So sehr wie wir uns bei der Umsetzung von Bauprojekten zunehmend mit den Belangen der Barrierefreiheit auseinanderzusetzen haben, so wenig kümmert es noch viele von uns, sich mit ihren Internetangeboten auch an die entsprechenden Zielgruppen zu wenden.

Richtig: es geht um Ihren barrierefreien Internetauftritt. Wir wollen Sie auf den folgenden Seiten über dieses Thema informieren und Sie für barrierefreies Webdesign sensibilisieren, denn es hat nur Vorteile für Sie und Ihr Unternehmen.


Informationen rund um dieses Thema


Nutzen Sie die folgenden Informationsangebote, um sich einen ersten Eindruck über barrierefreies Internet zu verschaffen:


Es war einmal...


Barrierefreiheit im Bauwesen, das waren vor Jahren noch ein Meter breite Türen bei schwellenloser Erreichbarkeit aller Räume, eventuell noch ergänzt um eine Aufzugsanlage. Kurzum: Barrierefreiheit erschöpfte sich in der Betrachtung der Rollstuhleignung von Wohn- oder Gewerbeobjekten.

Dass Barrierefreiheit mehr ist, erklärt sich bereits durch den Begriff selbst. Und so wie im Bauwesen allmählich ein umfassendes Umdenken stattfindet, so geht es auch langsam im Internet vorwärts in Richtung Barrierefreiheit.


Status Quo


Unsere heutigen Visitenkarten im Internet

Je nach Berufsgruppe unter uns Kolleginnen und Kollegen ist es meist so: die Websites vieler liegen schon dicht dran an einer standardkonformen Gestaltung. Sie unterscheiden sich nur darin, dass die einen oft durchgestylt sind bis zum Abwinken, wobei sich der Inhalt in beipackzettelähnlichen Schriftgrößen präsentiert. Teilweise nehmen auch sehr schön anzusehende grafische Animationen so viel Raum ein, dass man sich eher darum als um die eigentlichen Inhalte kümmert.

Oder es gibt die Gruppe von Seitenbetreibern, die, ihrem naturwissenschaftlichen Grundverständnis folgend, dazu neigt, sehr technisch anmutende Internetportale zu präsentieren, dabei oft aber ein Minimum an Anmut vermissen lässt - Hauptsache sachlich.

Eine dritte Gruppe neigt zum Pragmatismus. Oft stellt sie sich mit Eigenkreationen im Internet vor, basierend auf technischen Grundlagen, die bereits seit Jahren veraltet sind.

Auch mit der Aktualisierung der Internetangebote wird es nicht immer sehr genau genommen. Es gibt sogar Anbieter, bei denen man das Gefühl hat, sie wissen gar nicht mehr, dass sie überhaupt eine Internetseite besitzen. Dabei ist nichts langweiliger als eine Information von vorgestern.

Keine Kollegenschelte!

Die vorgenannten Beispiele stellen eine kleine Auswahl an häufig anzutreffenden Internetpräsentationen dar. Es gibt natürlich eine Vielzahl von Variationen und selbstverständlich auch das eine oder andere Angebot, dass deutlich aus diesem Raster herausfällt.

Standards und Möglichkeiten

Internetseiten standardkonform bereitzustellen, ist, was die Grundvoraussetzungen angeht, bereits seit 11 Jahren möglich. Das W3C veröffentlichte bereits 1999 die Standards, die für heutige Internetseiten noch immer gültig sind.

Im Jahr 2002, also auch schon vor 8 Jahren, wurde die “Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung”, kurz: BITV, in Deutschland verabschiedet. Diese beschreibt, basierend auf den WAI-Guidelines des W3C u.a., wie barrierefreie Internetangebote auszusehen haben. Während die BITV für Medien und Behörden Gesetzescharakter hat, ist sie darüber hinaus weitestgehend unbekannt.


Der berufliche Anspruch und die künftigen Auftraggeber


In den meisten Fällen wirken sich Internetpräsentationen nicht oder nur marginal auf das betriebswirtschaftliche Ergebnis aus. Im Wesentlichen wird die eigene Darstellung im Internet zur Preisanfrage durch irgendwelche Bauherren genutzt, die sich danach nie wieder melden. Allerdings nimmt die Bedeutung des Internets, die Akquise betreffend, rasant zu.

Daraus könnten sich die beiden folgenden Schlussfolgerungen ergeben:

  • Es ist sowieso egal, ob ich im Internet präsent bin. Aus der Präsenz ergeben sich für mich nur Mehraufwendungen ohne jeden wirtschaftlichen Erfolg ODER
  • Ich bin im Internet vertreten, weil sich daraus zusätzliches Auftragspotenzial ergeben kann.

Wenn Ihnen die wirtschaftlichen Auswirkungen aus Ihrer Internetpräsenz eher lästig erscheinen, ist jede Argumentation zugunsten barrierefreien Internets umsonst. Achten Sie in diesem Fall wenigstens darauf, dass Ihr Internetauftritt eines Tages nicht peinlich wird! Diese Gefahr besteht nämlich - früher oder später.

Wenn Sie allerdings der Überzeugung sind, Ihr Internetauftritt könnte zusätzliche Aufträge akquirieren, dann machen Sie diese Option perfekt:

Steigen Sie um auf eine barrierefreie Internetpräsenz!

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